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finden, fanden es, und boten der Welt ihre neue Art vonGlück an. Ein Glück solchen Ursprungs war die grössteParadoxie des Alterthums; die damalige Bildung war zuparadoxensüchtig, um es nicht sehr anziehend zu finden.„Das Heil kommt von den Juden,“ — das war ein Satz,gegen den kein geistreicher Alter seine Haltung auf dieDauer behauptete. „Versuchen wir es also mit denJuden,“ — so klang die innere Stimme, durch welcheder Geist auf die Seite der grossen Bewegung gerufenwurde.
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Das Christenthum hat der geistigen Armuth dasHimmelreich verheissen: aber der erste gebildete undgeistreiche Christ hat dem Christenthum seine Dialectikund Rhetorik gegeben, ohne diese wäre es an seinergeistigen Armuth zu Grunde gegangen.
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Das erste Christenthum schätzte am höchsten dieEigenschaften, die zur Mission befähigten, um vor demnahen Ende die Lehre bis an die Grenzen der Erde zutragen. (Ehelosigkeit und Verlassen der Güter.) Welt-flucht hiess, das griechisch-römische Leben nicht mit-machen, da dies durch und durch auf heidnischer Culturruhte. Neuplatonische Grundannahme, dass wir für einhöheres Leben zu leben hätten; die Erde erschien zu niedrig,insgleichen die Cultur. Dieser naive Stolz! „Entrücktund erhoben sein von der Erde — Berühren des höchstenWeltgrundes im Gefühl“ — eine Art platonischer Er-kenntnis — alles Täuschung. Die neuplatonische An-sicht verschmolz mit dem Christenthum, es sind die