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11 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 3 (1901) Unveröffentlichtes aus der Zeit des Menschlichen, Allzumenschlichen und der Morgenröthe : (1875/76 - 1880/81.)
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Die Edlen, ea&Xoi, die Wahrhaften, die sich nichtzu verstellen brauchen! Als Mächtige und Indi-viduen !

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Höflich (hübsch), gentile, edel, vornehm, noble, g£ne-reux, courtoisie, gentleman, dies bezeichnet die Eigen-schaften, welche man an der obersten Kaste wahrnahmund nachahmte. Somit stammt ein guter Theil der Mo-ralität wahrscheinlich aus den Instincten dieser Classe,als aus dem persönlichen Stolz und der Lust am Gehor-sam gegen einen Chef, der Auszeichnung verleiht; sieverachten nach unten hin, sie achten nach oben hin undbei ihres Gleichen, sie verlangen selber aber von allerWelt (Ober-, Mittel- und Unterwelt) Achtung, sie ge-bärden sich als die bessere Hälfte der Menschheit. Da-gegen bedeutete im Deutschen der schlichte Mann ehe-mals den schlechten.Mann: so weit gieng das Misstrauengegen den, welcher nicht die künstlicheren Gebärden undAusdrücke der guten Gesellschaft besass.

6. Tugenden. Verbrechen, Sünde.

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Kqeixxov rceya&ov ccXq&eiug, sagen die Neuplatoniker;das heisst nützlicher ist das Nützliche als die Wahrheitnatürlich. Wenn die Erhaltung und Förderung des Glückesdie letzte Aufgabe ist, da mag die Wahrheit Zusehen, wiesie dem Irrthum im Wettstreit Stand hält. Zuletzt aberwird sich die Menschheit auf die Wahrheit einrichtenmüssen, wie sie sich auf die Natur einrichtet, obwohl eine