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ein Bestes nach seiner Annahme über Natur und Mensch.Dazu gehört zum Beispiel das Heil der Seele. Oder dieEhre. Oder die Gebote eines Gottes. Der Mensch af-fectirt, überall nach Zwecken zu handeln — diese grosseKomödie geht durch, er thut „verantwortlich“. Aber zuden Motiven der Instincte kommen die Zweckbegriffehinzu und hinterdrein und treffen fast nie den bewegen-den Punkt. Die menschliche Maschine würde fast stillestehen, falls sie einmal nur von den vermeintlichenMotiven geleitet werden sollte. Auch jetzt noch istdie Täuschung sehr gross.
i io.
Der Intellect ist das Werkzeug unserer Triebe undnichts mehr, er wird nie frei. Er schärft sich im Kampfder verschiedenen Triebe, und verfeinert die Thätigkeitjedes einzelnen Triebes dadurch. In unserer grösstenGerechtigkeit und Redlichkeit ist der Wille nach Macht,nach Unfehlbarkeit unserer Person: Scepsis ist nur inHinsicht auf alle Autorität, wir wollen nicht düpirt sein,auch nicht von unseren Trieben! Aber was eigentlichwill denn da nicht? Ein Trieb gewiss!
i ii.
Es ist nicht möglich, ausser der Moral zu leben:aber für den Erkennenden ist die Moral unmöglich,Moral als ein Regulativ im Verhalten der Triebe zueinander. Aber woher soll das kommen! Es kann zu-letzt doch nur von einem Triebe inspirirt sein, der dieOberhand hat! Und wer kann dies entdecken! (Stolzu. s. w.) Aus der erkannten Natur können wir keinenAntrieb nehmen.