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11 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 3 (1901) Unveröffentlichtes aus der Zeit des Menschlichen, Allzumenschlichen und der Morgenröthe : (1875/76 - 1880/81.)
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Wollen wir durch die Wissenschaft den Menschenihren Stolz wiedergeben, wie sie ihn aus Kriegen davontrugen, so muss die Wissenschaft gefährlicher werden,mehr Aufopferung bedingen: sich selber preisgeben.

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Ich will es dahin bringen, dass es der heroischenStimmung bedarf, um sich der Wissenschaft zuergeben.

40.

Die Wissenschaft, die das Loben und Tadeln auf-heben will, will das Verwundern beseitigen und dieMenschen so leiten, dass sie immer das Billige und Rechteerwarten. Zuletzt sollen sie, selbst wenn ein Vulcanausbricht, sich sagen: es ist billig und gerecht, er kannja nicht anders; was ist da zu verwundern!

41.

Die Wissenschaft hat viel Nutzen gebracht, jetztmöchte man, im Misstrauen gegen die Religion undVerwandtes, sich ihr ganz unterwerfen. Aber Irrthum!Sie kann nicht befehlen, Weg weisen; sondern erst,wenn man weiss wohin? kann sie nützen. Im All-gemeinen ist es Mythologie, zu glauben, dass dieErkenntniss immer das, was der Menschheit am nütz-lichsten und unentbehrlichsten sei, erkennen werdesie wird eben so sehr schaden können als nützen.Die höchsten Formen der Moralität sind vielleicht un-möglich bei voller Helle.