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Man klagt über die Zuchtlosigkeit der Masse; wärediese erwiesen, so fiele der Vorwurf schwer auf die Ge-bildeten zurück; die Masse ist gerade so gut und böse,wie die Gebildeten sind. Sie zeigt sich in dem Maasseböse und zuchtlos, als die Gebildeten zuchtlos sich zeigen;man geht ihr als Führer voran, man mag leben, wie manwill; man hebt oder verdirbt sie, je nachdem man sichselber hebt oder verdirbt.
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Socialismus.
Erstens: Man täuscht sich als Zuschauer über dieLeiden und Entbehrungen der niederen Schichten desVolkes, weil man unwillkürlich nach dem Maasse dereigenen Empfindung misst, wie als ob man selber mitseinem höchst reizbaren und leidensfähigen Gehirn in dieLage jener versetzt werde. In Wahrheit nehmen dieLeiden und Entbehrungen mit dem Wachsthum derCultur des Individuums zu; die niederen Schichten sinddie stumpfesten; ihre Lage verbessern heisst: sie leidens-fähiger machen.
Zweitens: Fasst man nicht das Wohlbefinden desEinzelnen in’s Auge, sondern die Ziele der Menschheit,so fragt es sich sehr, ob in jenen geordneten Zuständen,welche der Socialismus fordert, ähnliche grosse Resultateder Menschheit sich ergeben können, wie die ungeord-neten Zustände der Vergangenheit sie ergeben haben.Wahrscheinlich wächst der grosse Mensch und das grosseWerk nur in der Freiheit der Wildniss auf. AndereZiele als grosse Menschen und grosse Werke hat dieMenschheit nicht.