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232.
Es ist wirklich die Kunst der Gegenwart: einästhetischeres Zeitalter würde sie ablehnen. Feinere Men-schen lehnen sie auch jetzt ab. Vergröberung allesÄsthetischen. — Gegen Goethe’s Ideal gehalten, tief zu-rückstehend. Der moralische Contrast dieser hingebenden,glühend-treuen Naturen Wagner’s wirkt als Stachel,als Reizmittel: selbst diese Empfindung ist zur Wirkungbenutzt.
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Bei Wagner’s Verwerfung der Formen fällt einemEckermann ein: „es ist keine Kunst geistreich zu sein,wenn man vor nichts Respect hat.“
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Alles Ausgezeichnete hat mittlere Natur. RichardWagner ist Musik für eine überreife Musikperiode.
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Eifersucht gegen alle Perioden des Maasses: erverdächtigt die Schönheit, die Grazie, er spricht dem„Deutschen“ nur seine Tugenden zu und versteht auchalle seine Mängel darunter.
236.
Bei Wagner ehrgeizigste Combination aller Mittelzur stärksten Wirkung: während die älteren Musiker stilldie einzelnen Arten fortbildeten.
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Barockstil — es muss gesagt werden.