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11 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 3 (1901) Unveröffentlichtes aus der Zeit des Menschlichen, Allzumenschlichen und der Morgenröthe : (1875/76 - 1880/81.)
Entstehung
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welche man nur herauszuziehen brauche. Aber im Wortesteckt nur eine sehr unsichere Andeutung von Dingen:man definirt vernünftiger Weise nur, um zu sagen, wasman unter einem Worte verstanden wissen will undüberlässt es jedem, sich den Sinn eines Wortes neu ab-zugrenzen: es ist unverbindlich.

Wenn jemand die Wissenschaft zum Schaden derMenschheit fördert, so kann man ihm sagen: willst du zudeinem Vergnügen die Menschheit deiner Erkenntnissopfern, so wollen wir dich dem allgemeinen Wohlbefindenopfern, hier heiligt der gute Zweck das Mittel. Wer dieMenschheit eines Experimentes wegen vergiften wollte,würde von uns wie ein ganz gefährliches Subject inBanden gelegt werden. Wir fordern: das Wohl derMenschheit muss der Grenzgesichtspunkt im Bereich derForschung nach Wahrheit sein (nicht der leitende Ge-danke, aber der, welcher gewisse Grenzen zieht). Freilichist da die Inquisition in der Nähe; denn das Wohl allerwar der Gesichtspunkt, nach dem man die Ketzer ver-folgte. In gewissem Sinne ist also eine Inquisitions-Censur nothwendig, die Mittel freilich werden immerhumaner werden.

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Ein Zeichen von der Gesundheit der Alten, dassauch ihre Moral-Philosophie diesseits der Grenze desGlücks blieb. Unsere Wahrheits-Forschung ist ein Excess:dies muss man einsehen.

io.

Lob Epic urs. Die Weisheit ist um keinenSchritt über Epicur hinausgekommen und oftmalsviele tausend Schritt hinter ihn zurück.