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9 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 1 (1903) Aus den Jahren 1869 - 1872
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Ebendas. S. 248:Mein früher erwähntes Büchleinhat keinen Verleger gefunden; ich bringe es jetzt stück-weise zur Welt: welche Tortur für die Gebärende!Dieses Stadium, in dem die Idee einer eigenen Schriftfast aufgegeben war, spiegelt sich in zwei Plänen, welchein diese Zeit fallen müssen. Der eine will den ganzenKreis der Ideen in eine Betrachtung des Äschylus, derandere in eine philologische ArbeitRhythmische Unter-suchungen verweben. Dass die Ausarbeitung derRhythm. Unt., eine Ausführung der Ideen über eineneueMetrik (vgl. an Rohde B. II, S. 207), in diese Zeit fällt,kann hier nur als Behauptung hingestellt werden, manvergleiche den Brief an Fuchs 1884/5 B-I> 462 aber1871 hätte ichs gedurft, welches Jahr ich in der erschreck-lichen Lectüre der griechischen und lateinischen Metrikerverbracht habe u. s. w.

Der erste Plan ist:

Das Vorbild einer philologisch-philosophischen Be-trachtung an Äschylus zu geben.

Neue Culturbetrachtung.

Neue Ästhetik (mit reichstem allseitigem Material).

Neue Rhythmik.

Neue Sprachphilosophie.

Neue Behandlung der Mythen.

Begriff desClassischen zum ersten Male praktisch.

Vollendung dersentimentalischen Bewegung.

Unterschied der Darstellung.

Philologische Behandlung aller Dramen, mit gebüh-render Missachtung der bisherigen, auf ungenügenderBildung beruhenden.

Der zweite, bisher nicht bekannte Plan steht miteinigen anderen Buchentwürfen gegen das Ende derRhythm. Untersuchungen in P XXXXI und lautet: