IV.
Vorrede, Skizzen und Gedanken zu einerUmarbeitung der Vorträge.
(Sommer—Winter 1872.)
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Vorrede,
zu lesen vor den Vorträgen, obwohl sie sich eigentlichnicht auf sie bezieht.
Der Leser, von dem ich etwas erwarte, muss dreiEigenschaften haben. Er muss ruhig sein und ohneHast lesen. Er muss nicht immer sich selbst und seine„Bildung“ dazwischen bringen. Er darf endlich nicht,am Schlüsse, etwa als Resultat, neue Tabellen erwarten.Tabellen und neue Stundenpläne für Gymnasien undandre Schulen verspreche ich nicht, bewundere vielmehrdie überkräftige Natur jener, welche im Stande sind, denganzen Weg, von der Tiefe der Empirie aus bis hinaufzur Höhe der eigentlichen Culturprobleme und wiedervon da hinab in die Niederungen der dürrsten Reglementsund des zierlichsten Tabellenwerks zu durchmessen; son-dern zufrieden, wenn ich, unter Keuchen, einen ziemlichenBerg erklommen habe und mich oben des freieren Blickserfreuen darf, werde ich eben in diesem Buche die Tabellen-freunde nie zufriedenstellen können. Wohl sehe ich eineZeit kommen, in der ernste Menschen, im Dienste einer