III.
Aus den Vorarbeiten.
i.
(1871.)
Grundbetrachtungen. — Warum die Scheidungdes Volks- und des Gelehrtenunterrichts?
Wann findet sie statt? — Zur Unrechten Zeit, woman die Naturen nicht kennt.
Der Anspruch auf Bildung des Gymnasiums wegenist eine Lüge. Die Masse der Gezwungenen hat esvöllig heruntergebracht. Ursprünglich sind es doch nurGelehrtenschulen; aber keine Bildungsschulen.
Gelehrsamkeit und Bildung hängen nicht mit einanderzusammen.
Die Wissenschaft kann nie popularisirt werden:denn es giebt keine popularisirten Beweise. Alsonur Berichte über wissenschaftliche Ergebnisse und derenConsequenzen für das allgemeine Beste. —
Die „allgemeine“ Bildung degradirt die an sich ex-ceptionelle „Bildung“. Der Journalist ist eine noth-wendige Reaction: eine Geburt der sogenannten allge-meinen Bildung —: „der gemeine Mensch mit allgemeinerBildung“.
Gegen das Streben nach „allgemeiner Bildung“:vielmehr zu suchen nach wahrer tiefer und seltener