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Vierter Vortrag.
(Gehalten am 5. März 1872.)
Meine verehrten Zuhörer! Nachdem Sie bis hierhermeiner Erzählung getreulich gefolgt sind, und wir ge-meinsam jenes einsame, entlegene, hier und da beleidigendeZwiegespräch des Philosophen und seines Begleitersüberwunden haben, muss ich mir Hoffnung machen,dass Sie nun auch, wie rüstige Schwimmer, die zweiteHälfte unserer Fahrt zu überstehen Lust haben, zumalich Ihnen versprechen kann, dass auf dem kleinen Mario-nettentheater meines Erlebnisses jetzt einige anderePuppen sich zeigen werden und dass überhaupt, fallsSie nur bis hierher ausgehalten haben, die Wellen derErzählung Sie jetzt leichter und schneller bis zu Endetragen sollen. Wir sind nämlich jetzt bald an einerWendung angelangt: und um so rathsamer möchte essein, uns dessen noch einmal, mit kurzem Rückblick,zu versichern, was wir aus dem so wechselreichen Ge-spräch gewonnen zu haben meinen.
„Bleibe an deinem Posten“, so schien der Philosophseinem Begleiter zuzurufen: „denn du darfst Hoffnungenhegen. Denn immer deutlicher zeigt es sich, dass wirkeine Bildungsanstalten haben, dass wir sie aber habenmüssen. Unsere Gymnasien, ihrer Anlage nach zu diesemerhabenen Zwecke prästabilirt, sind entweder zu Pflege-stätten einer bedenklichen Cultur geworden, die einewahre, das heisst eine aristokratische, auf eine weise