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Bildungsanstalten, als wenn er alle höheren und dengrössten Theil der niederen Beamtenstellen, den Besuchder Universität, ja die einflussreichsten militärischen Ver-günstigungen in eine nothwendige Verbindung mit demGymnasium bringt, und dies in einem Lande, wo ebenso-wohl die allgemeine durchaus volksthümlich approbirteWehrpflicht als der unumschränkteste politische Beamten-ehrgeiz unbewusst alle begabten Naturen nach diesenRichtungen hinziehn. Hier wird das Gymnasium vorallem als eine gewisse Staffel der Ehre angesehn: undalles was einen Trieb nach der Sphäre der Regierungzu fühlt, wird auf der Bahn des Gymnasiums gefundenwerden. Dies ist eine neue und jedenfalls originelle Er-scheinung: der Staat zeigt sich als ein Mystagoge derCultur, und während er seine Zwecke fördert, zwingt erjeden seiner Diener, nur mit der Fackel der allgemeinenStaatsbildung in den Händen vor ihm zu erscheinen: inderen unruhigem Lichte sie ihn selbst wieder erkennensollen als das höchste Ziel, als die Belohnung aller ihrerBildungsbemühungen.
Das letzte Phänomen nun zwar sollte sie stutzigmachen, es sollte sie zum Beispiel an jene verwandte,allmählich begriffne Tendenz einer ehemals von Staats-wegen geförderten und auf Staatszwecke es absehendenPhilosophie erinnern, an die Tendenz der Hegel’schenPhilosophie: ja, es wäre vielleicht nicht übert rieben, zubehaupten, dass in der Unterordn ung aller Bildungs-bestrebungen unter Staatszwecke Preussen das praktisch■ verwerthbare Erbstück der hegel’schen Philosoph ie sichmit Erfolg an geeignet habe i'-de'ren Apotheose des Staatsallerdings in dieser Unterordnung ihren Gipfel erreicht.“
„Aber“, fragte der Begleiter, „was mag ein Staat ineiner so befremdlichen Tendenz für Absichten verfolgen?