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müssen: während den nüchternen Praktikern es gerade anEinfällen und deshalb wieder an der rechten Praxis fehlt.
Man mache sich nur einmal mit der pädagogischenLitteratur dieser Gegenwart vertraut; an dem ist nichtsmehr zu verderben, der bei diesem Studium nicht überdie allerhöchste Geistesarmuth und über einen wahrhafttäppischen Cirkeltanz erschrickt. Hier muss unsere Philo-sophie nicht mit dem Erstaunen, sondern mit dem Er-schrecken beginnen: wer es zu ihm nicht zu bringenvermag, ist gebeten, von den pädagogischen Dingen seineHände zu lassen. Das Umgekehrte war freilich bisherdie Regel; diejenigen, welche erschraken, liefen wie du,mein armer Freund, scheu davon, und die nüchternenUnerschrocknen legten ihre breiten Hände recht breitauf die allerzarteste Technik, die es in einer Kunst gebenkann, auf die Technik der Bildung. Das wird aber nichtlange mehr möglich sein; es mag nur einmal der ehrlicheMann kommen, der jene guten und neuen Einfälle hatund zu deren Verwirklichung mit allem Vorhandenen zubrechen wagt, er mag nur einmal an einem grossartigenBeispiel es vormachen, was jene bisher allein thätigenbreiten Hände nicht nachzumachen vermögen — dannwird man wenigstens überall anfangen zu unterscheiden,dann wird man wenigstens den Gegensatz spüren undüber die Ursachen dieses Gegensatzes nachdenken können,während jetzt noch so viele in aller Gutmüthigkeit glau-ben, dass die breiten Hände zum pädagogischen Hand-werk gehören.“
„Ich möchte, mein geehrter Lehrer,“ sagte hier derBegleiter, „dass Sie mir an einem einzelnen Beispiele selbstzu jener Hoffnung verhülfen, die aus Ihnen so muthig zumir redet. Wir kennen beide das Gymnasium; glaubenSie zum Beispiel auch in Hinsicht auf dieses Institut, dass