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ideale Sphäre hinaufgerückt: es sind ganz fremde, un-heimliche, unverständliche Worte gewesen.
2 1 1 .
Der Gedanke des tragischen Helden muss vollstän-dig mit einbegriffen sein in die tragische Illusion: er darfnicht etwa uns das Tragische erklären wollen. DerHamlet ist Muster: er spricht immer das Falsche aus,sucht immer falsche Gründe — die tragische Erkenntnisstritt ihm nicht in die Reflexion. Er hat die tragischeWelt geschaut, — aber er spricht nicht davon, sondernnur von seinen Schwächen, an denen er den Eindruckjenes Blicks entladet.
Das Denken und Reflectiren des Helden ist nichtapollinische Einsicht in sein wahres Wesen, sondernein illusionäres Stammeln: der Held irrt. Die Dialektikirrt. Die Sprache des dramatischen Helden ist ein fort-währendes Irren, ein Sichtäuschen.
212.
Die sentimentalischen Griechen können sich nichtaussprechen, und das Aussprechen verhindert der helle-nische Wille. Daher das Naive des Ausdrucks.
Das Sen timen talische ist das Resultat der gewusstenWeisheit.
Das Naive bei Sophokles ist oft nur die Altklug-heit des Bewusstseins im primitiven Standpunkt. Äschylusder sentimentalische.
Das Naive ist überall ein Mangel. Es ist das Kind-liche des Genies, mit der unschwankenden Sicherheit undharmlosen Hingabe an sich.