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der Kunst durchaus nicht zuwider. Der widerwärtigeAnblick des Sängers! Aber auch so entgehn wir nichtder dramatischen Musik! Der Sänger muss weg!Das beste Mittel ist doch der Chor!
Wagner’s Consequenzen und die Beseitigung des Chors!
Eine solche Auffassung wie die meine ist fast ausWagner’s Tristan zu entnehmen.
Wir müssen erst wieder den Mimus haben, um zumDrama zu kommen.
Der Sänger ist nicht zu entbehren, weil er denseelenvollsten Ton hat. Das Orchester reicht nicht aus.Wir brauchen also den Chor: den Chor, der eineVision hat und begeistert beschreibt, was erschaut! Die schillersche Vorstellung unendlich vertieft!
189.
Der Operntext: von der Marionette her. Der Ge-danke ist ausgeschlossen: nur zur Verständlichung desMimus. Die Sprache ist nur des Mimus wegen da:Substrat des Gesanges.
Die Vollendung der idyllischen Operntendenzdurch Wagner.
190.
Richard Wagner, das Idyll der Gegenwart: die un-volksthümliche Sage, der unvolksthümliche Vers, unddoch deutsch beides. Wir erreichen nur noch das Idyll.Wagner hat die Urtendenz der Oper, die idyllische, biszu ihren Consequenzen geführt: die Musik als idyllische(mit Zerbrechung der Formen), das Recitativ, der Vers, derMythus. Dabei haben wir die höchste sentimentalische