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in ewiger Entfernung zugleich. Dadurch hat der Volks-begriff etwas Magisches bekommen: in seiner Verehrungspricht sich die Entfremdung von ihm aus.
Das Individuum herrscht, d. h. es enthält jetztin sich die Kräfte, die früher in grossen Massen latentlagen. Das Individuum als Extract des Volkes: Ab-sterben zu Gunsten einer Blüthe. Es ist unmöglich, diejetzigen Bildungsziele wieder als Massenziele (zum Bei-spiel die Kreuzzüge) hinzustellen.
Wie verhält sich dazu die Kunst? Sie feiert dasIndividuum, d. h. den Menschen.
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Dieser idyllische Zug der Neuzeit ist ihr so eigen-tümlich, dass sie ihn, als idyllisch, gar nicht sofort be-greift. — Man versteht ihn aber, wenn man das naiveVolkslied zur Vergleichung hinzunimmt.
Die römische Poesie ist an sich unmusikalisch.
Bei Gluck: Rückkehr von der Unnatur der Sängerzum Idyllischen der Wortmusik: und zu antiken Stoffen.
Die Ausartung der Idylle nach dem Prächtigen,Üppigen, Reizenden.
Bei Mozart Rückkehr zu einfacher Musik: idealisirteSerenaden, Arien, Buffopartien, kurz germanisch ange-hauchte Rückkehr zur italiänischen Volkskomödie.
178.
Die neue Stellung der Kunst als eine rührendeErinnerung an eine künstlerische Zeit. Das Volksliedwird nur unter dieser Empfindung genossen.
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