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Euripides eine unmusikalische Natur: höchste Lustan der leidenschaftlichen Declamation, an der Sophistikdes Verbrechers, an dem Untergange ohne metaphysischeWeihe.
161.
Für die Einleitung.
Die ästhetische Bildung leitet unsre Production: wirsind gelehrte Künstler. Tasten nach Mustern. Es giebtkeinen lehrreicheren Moment als Wagner’s Erscheinen.
Die Griechen helfen uns mehr als unsere Ästhetiker,in ihrer Hauptunterscheidung des Dionysischen und Apol-linischen.
Ganz ohne Kunstprincipien. Dieser Erkenntniss-mangel macht die Besprechung Wagner’s jetzt so schwierig:wozu kommt, dass die gesammte liberale Welt sich gegenden Geist der Musik wehrt und seine philosophische Ver-deutlichung. Die Musik hebt die Civilisation auf wie dasSonnenlicht das Lampenlicht.
Ebendeshalb ist auch die griechische Welt nocheine völlig unerkannte. Mein Weg, einen Zugang vomGeist der Musik und einer ernsthaften Philosophie auszu finden.
Ich erkenne die einzige Lebensform in der griechi-schen: und betrachte Wagner als den erhabensten Schrittzu deren Wiedergeburt *im deutschen Wesen.
162.
Inhaltsangabe von „Musik und Tragödie.“
Einleitung. An Wagner ist unsre Ästhetik zu.Schanden geworden. Es fehlt ihr der Einblick in die