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Aus einem apollinischen Gott wird ein todessüchtigerMensch.
Aus der Stärke seiner pessimistischen Erkenntnisswird er böse.
Im hervorbrechenden Übermaass des Mitleids erträgter das Dasein nicht mehr.
Er kann die Stadt nicht heilen, weil sie von dergriechischen Art abgefallen ist. Er will sie radicalheilen, nämlich vernichten, hier aber rettet sie ihregriechische Art.
In seiner Göttlichkeit will er helfen. Als mitleidigerMensch will er vernichten. Als Dämon vernichtet ersich selbst.
Er ist frei von Furcht und Mitleid, bis zur That derHeldin.
Im 4. Act steigert sich das Mitleid. Der Todesplan.
Im 5. Act ist er glücklich, als er das Volk gerettetweiss. Widerspruch: sein Plan ist misslungen, der Toderscheint als das grössere Uebel als die Pest.
Das Volk verehrt ihn immer höher, bis zum Pan.
1. Act: Morgengrauen. Strasse. Haus.
2. Act: Rathssaal: Vormittag.
3. Act: Theater: Mittag.
4. Act: Im Haus der Korinna: Abend.
5. Act: Nacht: Am Ätna.
Empedokles
Korinna und Mutter
Pausanias
Wächter
Herold
Rathspersonen