Die Krone wird ihm von der schönsten Frau dar-gebracht.
Zweiter Act: Furchtbare Pest, er bereitet grosseSchauspiele, dionysische Bacchanale. Die Kunst offenbartsich als Prophetin des Menschenwehs. Das Weib alsdie Natur.
Das Weib in der Theatervorstellung, stürzt herausund sieht den Geliebten niedersinken. Sie will zu ihm,Empedokles hält sie zurück und entdeckt seine Liebe zuihr. Sie giebt nach, der Sterbende spricht, Empedoklesentsetzt sich vor der ihm offenbarten Natur.
Dritter Act: Er beschliesst bei einer Leichenfeierdas Volk zu vernichten, um es von der Qual zu befrein.Die Überlebenden von der Pest sind ihm noch bemit-leidenswerther.
Bei dem Pantempel. „Der grosse Pan ist todt!“ .. .
2.
Griechisches Erinnerungsfest. Zeichen des Verfalls.Ausbruch der Pest. Der Homerrhapsode. Empedokleserscheint als Gott, um zu heilen.
Die Ansteckung durch Furcht und Mitleid. Gegen-mittel die Tragödie. Als eine Nebenperson stirbt, will dieHeldin zu ihm. Empedokles hält sie entflammt zurück,sie erglüht für ihn. Empedokles schaudert vor der Natur.
Ausbreitung der Pest.
Letzter Festtag — Opfer des Pan am Ätna. Empe-dokles prüft Pan und zertrümmert ihn. Das Volk flüchtet.Die Heldin bleibt. Empedokles im Übermaass des Mit-leids will sterben. Er geht in den Schlund und ruftnoch: „Fliehe!“ — Sie: „Empedokles!“ und folgt ihm.Ein Thier rettet sich zu ihnen. Lava um sie herum.