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9 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 1 (1903) Aus den Jahren 1869 - 1872
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Die bornirte Überzeugung Max Müllers , dassChristenthum, auf einen Schafskopf gepflanzt, noch wasRechtes ist. Als ob die Menschen durch die Religionnivellirt würden!

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Max Müller ist an den Pranger zu stellen als eindas deutsche Wesen verleugnender, in englischem Aber-glauben untergegangener Deutscher. Dabei begeht erdie Unsauberkeit, von Leuten zu reden, die sich heraus-nehmen auf Kant (sic!), Hegel und Schelling mit Gering-schätzung herabzusehn. (Essays I 203.) Frech! Frech!Und Ignorant!

Ich werde mich nicht scheuen, Namen zu nennen:man macht seinen Standpunkt schn'eller klar, wenn manad homines hier und da demonstrirt. Auf Deutlichkeitsoll mir alles ankommen.

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Indem die Tragödie eine Welterlösung ahnen lässt,giebt sie die erhabenste Illusion: die Freiheit vom Da-sein überhaupt. Hier ist Nothwendigkeit des Leidens,aber ein Trost. Der Illusionshintergrund der Tragödieist der der buddhistischen Religion. Hier zeigt sichSeligkeit in Erkennen des höchsten Wehes. Darintriumphirt der Wille. Er sieht seine schrecklichste Con-figuration als den Born einer Daseinsmöglichkeit an.