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in den Ganges. Die jüdische Religion hat einen unsäg-lichen Schauder vor dem Tod, das Hauptziel ihrer Ge-bete — um langes Leben.
— Bei den Griechen ist auch hierin alles massig. Beialler pessimistischen Erkenntniss kommt es nie zur Thatdes Pessimismus.
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Religion und Philosophie haben in Indien alle prak-tischen Instincte aufgesaugt. Die Erkenntniss als Intuitionund Instinct —
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Das Wohlergehen auf Erden ist die jüdische Religions-tendenz. Die christliche liegt im Leiden. Der Contrastist ungeheuer.
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Monotheismus als ein Minimum von poetischer Welt-erklärung.
Bei den Juden ein Nationalgott, ein kämpfendes Volkmit einer Fahne: eine Sittlichkeitsrigorosität verkörpert,Strenge gegen sich selbst, imperativischer Gott (charak-teristisch, dass er das Opfern des einzigen Sohnes verlangt).
Unsere Nationalgötter und unsere Gefühle dafürhaben einen Wechselbalg bekommen; wir widmen diesemalle jene Empfindungen.
Das Ende der Religion ist da, nachdem man dieNationalgötter escamotirt hat. Schreckliche Quälerei hatdies in der Kunst angerichtet. Ungeheure Arbeit desdeutschen Wesens, jenes fremde unnationale Joch ab-zuschütteln; und es gelingt ihm. —