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ist die grosse Illusion: der Wille hält uns am Dasein festund wendet jede Überzeugung hin zu einer Ansicht, diedas Dasein ermöglicht. Dies ist der Grund, weshalb derGlaube an eine Vorsehung so unvertilgbar ist, weil erüber das Übel hinweghilft. Ebendaher der Unsterblich-keitsglaube.
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Der Wille in seinem ungeheuren Bestreben zum un-endlichen Dasein bejaht auf das stärkste alles, was dieDauer des Daseins verbürgt, z. B. das Christenthum, dieMoral. Er strebt nach einer Utopie. Er ist höchst uni-versalistisch gesinnt, der Einzelne ist ihm nicht mehrwerth, als er das Dasein zu fördern vermag.
Auf die reine Gier zum Dasein gründet sich dieEthik.
Das Einzige ihm nicht unbedingt Unterlegene istdie Abstraction, ursprünglich ein Mittel, allmählichemancipirt.
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Nachweis: für den Idealisten ist das Dasein nicht zuertragen ohne eine Utopie (in Religion-, Kunst-, Staats-träumen).
Die grossen Idealisten: Pythagoras, Heraklit, Em-pedokles, Plato. Der ävfjQ &£ w^Tucog als Aufklärer undAuflöser der Natur und des Instinct es. Poesie derBegriffe.
Aristoteles und Plato wollen aber Praktiker sein.