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12 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 4 (1901) Unveröffentlichtes aus der Zeit der Fröhlichen Wissenschaft und Zarathustra : (1881 - 1886)
Entstehung
Seite
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gar nichts wissen, und die Kdugbsit der 2unge Lum8eispiel ist viel grösser als dis Hugbeit unseres 8s-wusstssins überhaupt. Ich leugne, dass diese 8s-wegungsn durch unseren ^Villen hsrvorgsbracht werden;sie spielen sied ab, und bleiben uns unbekannt; auchihren 8rocssS vermögen wir nur in 8^mbolsn (des last-sinns, ldörens, 8ehsns von 8arbsn) und in einzelnen8tüchen und Momenten 2 u fassen — sein Vossen, ebensowie der fortdauernde Verlauf, bleiben uns fremd. Viel-leicht stellt die 8hantasis dein wirklichen Verlaufsund ^Vesen etwas entgegen, eine 8rdichtung, dis wirgewohnt sind als das ^Vsssn ?u nehmen.

Z04.

Angebliche Zweckmässigkeit der 8atur — bei der8elbstsucht, dein Oeschlechtstrisb, wo inan sagt, sie be-nutze das Individuum, — bei der kiobtausströmung der8onns u. s. w. — alles 8rdicbtungsn! 8s ist vielleichtdis letzte 8orm einer Oott es-Vorstellung — aber dieserOott ist nicht sehr klug und sehr unbarmherzig. I.eopardihat dis böse 8tisfmuttsr Vatur, 8chop6nhauer den „Wien".

— Vielleicht Hann man mit solchen anscheinenden 2wsck-thätigksitsn die ^wecktbätigksit des Menschen aufhsllsn.8s wird etwas erreicht, und das, was erreicht wird, unddas, was da?u alles geschieht, ist von dem 8ilds, welchesvorher im Xiopfe des "Vollenden ist, total verschieden,

— es führt lceins 8rüchs hinüber. „Ich esse, um mich?u sättigen", — aber was wsiss ich von dem, was 8ät-tigung ist! In Wahrheit wird dis 8ättigung erreicht,aber nicht gewollt, — die momentane kustemphndungbei federn 8isssn, so lange Hunger da ist, ist das Motiv:nicht dis Vbsicbt, „um", sondern sin Versuch bei ^sdem