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10 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 2 (1903) Aus den Jahren 1872/73 - 1875/76
Entstehung
Seite
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Xwsck durch sie 211 erfüllen, so stand ss nicht mehr inseiner 'Willkür, clie Bewegung irgend einmal an^ulangen;sofern er ewig ist, hätte er auch ewig schon von diesemZwecks bestimmt werden müssen, und dann hätte eskeinen Zeitpunkt geben dürfen, in clem clie Bewegungnoch fehlte, ^'a ss wäre logisch verboten gewesen, für clieBewegung einen Wnfangspunkt anrunsbmsn: wodurchdann wiederum die Vorstellung vom ursprünglichenLbaos, das Fundament der ganzen anaxagoriscben 'Welt-deutung, ebenfalls logisch unmöglich geworden wäre.17 m solchen Schwierigkeiten, dis dis lelsologis schafft,ru entgehen, musste TVnaxagoras immer auf das stärkstebetonen und bethsuern, dass der Oeist willkürlich sei;alle seine Wcts, auch der ^'sner ürbewsgung, seien Wctsdesfreien Willens", während dagegen dis ganrs andreWelt streng determinirt und 2war mechanisch dster-minirt, nach ^enem ürmomsnt, sich bilde, (sener absolutfreie Wille kann aber nur Zwecklos gedacht werden, un-gefähr nach Wrt des Kinderspieles oder des künstlerischenLpieltrisbes. 77 s ist sin Irrthum, wenn man fknaxagorasdis gewöhnliche Verwechslung des leleologsn rumuthet,der, im Vnstaunen der ausserordentlichen Zweckmässig-keit, der Übereinstimmung der Ibsile mit dem (danken,namentlich im Organischen, voraussst/t, das was fürden Intsllect existirt, sei auch durch den Intellsct hinein-gekommen, und das, was er nur unter Deitung des2weckbegriffs 2u Ltands bringt, müsse auch von derVatur durch Überlegung und 2weckbsgriffs 2U 8tandsgebracht sein. (Schopenhauer 'Welt als 'Wille und Vor-stellung, Land II, Zweites Huch, Oapitel 26, rur Delsologie.)In der Klanisr des Knaxagoras gedacht, ist aber imOsgentbsil dis Ordnung und Zweckmässigkeit der Dingsdirect nur das Kssultat einer blind mechanischen De-