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Freude sein werde, dass unter Missverständnissen ihmsein halbes Leben durch die Finger schlüpfe, dass fort-während viel Vorsicht, viel Verbergen und Ansichhaltennoth thue, — lauter grosse und unnütze Einbussen anKraft! In diesem strengen und klaren Elemente aberhat er seine Kraft ganz: hier kann er fliegen! Wozusollte er wieder hinab in jene trüben Gewässer, wo manschwimmen und waten muss und seine Flügel missfarbigmacht! — Nein! Da ist es zu schwer für uns, zu leben:was können wir dafür, dass wir für die Luft, die reineLuft geboren sind, wir Nebenbuhler des Lichtstrahls, unddass wir am liebsten auf Ätherstäubchen, gleich ihm,reiten würden, und nicht von der Sonne weg, sondern zuder Sonne hin! Das aber können wir nicht: — sowollen wir denn thun, was wir einzig können: der ErdeLicht bringen, „das Licht der Erde“ sein! Und dazuhaben wir unsre Flügel und unsre Schnelligkeit undStrenge, um dessenthalben sind wir männlich und selbstschrecklich, gleich dem Feuer. Mögen Die uns fürchten,welche sich nicht an uns zu wärmen und zu erhellenverstehen!
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Gegen die Verleumder der Natur. — Das sindmir unangenehme Menschen, bei denen jeder natürlicheHang sofort zur Krankheit wird, zu etwas Entstellendemoder gar Schmählichem, — diese haben uns zu derMeinung- verführt, die Hänge und Triebe des Menschenseien böse; sie sind die Ursache unsrer grossen Unge-rechtigkeit gegen unsre Natur, gegen alle Natur! Esgiebt genug Menschen, die sich ihren Trieben mit Anmuthund Sorglosigkeit überlassen dürfen: aber sie thun esnicht, aus Angst vor jenem eingebildeten „bösen Wesen“