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Zwergen, Feen, Centauren, Satyrn, Dämonen und Teufeln,war die unschätzbare Vorübung zur Rechtfertigung derSelbstsucht und Selbstherrlichkeit des Einzelnen: dieFreiheit, welche man dem Gotte gegen die andernGötter gewährte, gab man zuletzt sich selber gegenGesetze und Sitten und Nachbarn. Der Monotheismusdagegen, diese starre Consequenz der Lehre von EinemNormalmenschen — also der Glaube an einen Normal-gott, neben dem es nur noch falsche Lügengötter giebt —war vielleicht die grösste Gefahr der bisherigen Mensch-heit: da drohte ihr jener vorzeitige Stillstand, welchen,soweit wir sehen können, die meisten andern Thier-gattungen schon längst erreicht haben; als welche allean Ein Normalthier und Ideal in ihrer ■ Gattung glaubenund die Sittlichkeit der Sitte sich endgültig in Fleischund Blut übersetzt haben. Im Polytheismus lag dieFreigeisterei und Vielgeisterei des Menschen vorgebildet:die Kraft, sich neue und eigne Augen zu schaffen undimmer wieder neue und noch eigenere: sodass es fürden Menschen allein unter allen Thieren keine ewigenHorizonte und Perspectiven giebt.
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Religionskriege. — Der grösste Fortschritt derMassen war bis jetzt der Religionskrieg: denn er be-weist, dass die Masse angefangen hat, Begriffe mit Ehr-furcht zu behandeln. Religionskriege entstehen erst,wenn durch die feineren Streitigkeiten der Secten die all-gemeine Vernunft verfeinert ist: sodass selbst der Pöbelspitzfindig wird und Kleinigkeiten wichtig nimmt, ja esfür möglich hält, dass das „ewige Heil der Seele“ an denkleinen Unterschieden der Begriffe hänge.