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Vielen im Ausdruck ihrer Dankbarkeit sind, ja wie seltensich überhaupt auch nur die Dankbarkeit äussern kann.Es ist, als ob ihr immer, wenn sie einmal reden will,Etwas in die Kehle komme, sodass sie sich nur räuspertund im Räuspern wieder verstummt. Die Art, wie einDenker die Wirkung seiner Gedanken und ihre umbil-dende und erschütternde Gewalt zu spüren bekommt, istbeinahe eine Komödie; mitunter hat es das Ansehen, alsob Die, auf welche gewirkt worden ist, sich im Grundedadurch beleidigt fühlten und ihre, wie sie fürchten, be-drohte Selbständigkeit nur in allerlei Unarten zu äussernwüssten. Es bedarf ganzer Geschlechter, um auch nureine höfliche Convention des Dankes, zu erfinden: underst sehr spät kommt jener Zeitpunkt, w t o selbst in dieDankbarkeit eine Art Geist und Genialität gefahren ist.Dann ist gewöhnlich auch Einer da, welcher der grosseDank-Empfänger ist, nicht nur für Das, was er selberGutes gethan hat, sondern zumeist für Das, v'as vonseinen Vorgängern als ein Schatz des Höchsten und Bestenallmählich aufgehäuft worden ist.
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Voltaire. — Überall, wo es einen Hof gab, hat erdas Gesetz des Gut-Sprechens und damit auch das Ge-setz des Stils für alle Schreibenden gegeben. Die höfischeSprache ist aber die Sprache des Höflings, der keinFach hat und der sich selbst in Gesprächen überwissenschaftliche Dinge alle bequemen technischen Aus-drücke verbietet, weil sie nach dem P'ache schmecken;desshalb ist der technische Ausdruck und Alles, was denSpecialisten verräth, in den Ländern einer höfischen Culturein Flecken des Stils. Man ist jetzt, wo alle Höfe