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Die fröhliche Wissenschaft :
("la gaya scienza")
Entstehung
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so wüthend machte, und dass in Hinsicht auf die deutschschreibenden Wagnerianer die Wagnerei sich so ge-fährlich zu erweisen beginnt, als nur irgend eine Hegeleisich erwiesen hat. Schopenhauerisch ist Wagners Hassgegen die Juden, denen er selbst in ihrer grössten Thatnicht gerecht zu w r erden vermag: die Juden sind ja dieErfinder des Christenthums! Schopenhauerisch ist derVersuch Wagners, das Christenthum als ein verwehtesKorn des Buddhismus aufzufassen und für Europa, unterzeitweiliger Annäherung an katholisch - christliche For-meln und Empfindungen, ein buddhistisches Zeitaltervorzubereiten. Schopenhauerisch ist Wagners Predigtzu Gunsten der Barmherzigkeit im Verkehre mit Thieren;Schopenhauers Vorgänger hierin war bekanntlich Vol-taire, der vielleicht auch schon, gleich seinen Nachfol-gern, seinen Hass gegen gewisse Dinge und Menschenals Barmherzigkeit gegen Thiere zu verkleiden wusste.Wenigstens ist Wagners Hass gegen die Wissenschaft,der aus seiner Predigt spricht, gewüss nicht vom Geisteder Mildherzigkeit und Güte eingegeben noch auch,wie es sich von selber versteht, vom Geiste über-haupt. Zuletzt ist wenig an der Philosophie einesKünstlers gelegen, falls sie eben nur eine nachträglichePhilosophie ist und seiner Kunst selber keinen Schadenthut. Man kann sich nicht genug davor hüten, einemKünstler um einer gelegentlichen, vielleicht sehr un-glücklichen und anmaasslichen Maskerade wällen gramzu werden; vergessen wir doch nicht, dass die liebenKünstler sammt und sonders ein wenig Schauspielersind und sein müssen und ohne Schauspielerei es schwer-lich auf die Länge aushielten. Bleiben wir Wagnern inDem treu, was an ihm wahr und ursprünglich ist,und namentlich dadurch, dass war, seine Jünger, uns

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