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gehrten, um möglichst wenig Unlust vom Leben zuhaben (wenn man den Spruch im Munde führte „DerTugendhafte ist der Glücklichste“, so hatte man in ihmsowohl ein Aushängeschild der Schule für die grosseMasse, als auch eine casuistische Feinheit für die Feinen).Auch heute noch habt ihr die Wahl: entweder mög-lichst wenig Unlust, kurz Schmerzlosigkeit — undim Grunde dürften Socialisten und Politiker aller Par-teien ihren Leuten ehrlicher Weise nicht mehr verheissen— oder möglichst viel Unlust als Preis für dasWachsthum einer Fülle von feinen und bisher selten ge-kosteten Lüsten und Freuden! Entschliesst ihr euch fürdas Erstere, wollt ihr also die Schmerzhaftigkeit derMenschen herabdrücken und vermindern, nun, so müsstihr auch ihre Fähigkeit zur Freude herabdrückenund vermindern. In der That kann man mit derWissenschaft das eine wie das andere Ziel fördern!Vielleicht ist sie jetzt noch bekannter wegen ihrerKraft, den Menschen um seine Freuden zu bringen,und ihn kälter, statuenhafter, stoischer zu machen.Aber sie könnte auch noch als die grosse Schmerz-bringerin entdeckt werden! — Und dann würdevielleicht zugleich ihre Gegenkraft entdeckt sein, ihr un-geheures Vermögen, neue Sternenwelten der Freude auf-leuchten zu lassen!
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Zur Lehre vom Machtgefühl. — Mit Wohlthunund Wehethun übt man seine Macht an Andern aus —mehr will man dabei nicht! Mit Wehethun an Solchen,denen wir unsere Macht erst fühlbar machen müssen;denn der Schmerz ist ein viel empfindlicheres Mittel dazuals die Lust: — der Schmerz fragt immer nach der Ur-