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4 : Abth. 1, Bd. 4 (1895) Morgenröthe
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gleich das Wichtigste zu sagen, er bedarf gerade derDinge am meisten, welche die Anderen geringschätzenund übriglassen. Sodann: er freut sich leicht undkennt keine kostspieligen Zugänge zum Vergnügen; seineArbeit ist nicht hart, sondern gleichsam südländisch;sein Tag und seine Nacht werden nicht durch Gewissens-bisse verdorben; er bewegt sich, isst, trinkt und schläftnach dem Maasse, dass sein Geist immer ruhiger, kräf-tiger und heller werde; er freut sich seines Leibes undhat keinen Grund, ihn zu fürchten; er bedarf der Ge-selligkeit nicht, es sei denn von Zeit zu Zeit, um hinter-her seine Einsamkeit um so zärtlicher zu umarmen; erhat an den Todten Ersatz für Lebende, und selbst fürFreunde einen Ersatz: nämlich an den Besten, die je ge-lebt haben. Man erwäge, ob nicht die umgekehrtenGelüste und Gewohnheiten es sind, welche das Lebender Menschen kostspielig, und folglich mühsam, und oftunausstehlich machen. In einem anderen Sinne freilichist das Leben des Denkers das kostspieligste, es istNichts zu gut für ihn; und gerade des Besten zu ent-behren wäre hier eine unerträgliche Entbehrung.

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Im Felde.Wir müssen die Dinge lustigernehmen, als sie es verdienen; zumal wir sie lange Zeiternster genommen haben, als sie es verdienen. Sosprechen brave Soldaten der Erkenntniss.

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Dichter und Vogel. Der Vogel Phönix zeigtedem Dichter eine glühende und verkohlende Rolle.Er-schrick nicht! sagte er, es ist dein Werk! Es hat nicht

Nietzsche, Werke Band IV.

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