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Selbst für sie giebt es aber noch eine Eitelkeit, freilichvon seltener und sublimirter Art: Einige von ihnenwollen, dass man eben nur die Unreinlichkeiten seheund die Durchsichtigkeit des Wassers, die diess möglichmacht, für Nichts achte. Kein Geringerer als GotamaBuddha hat die Eitelkeit dieser Wenigen erdacht, in derFormel: „lasset eure Sünden sehen vor den Leuten undverberget eure Tugenden!“ Diess heisst aber der Weltkein gutes Schauspiel geben, — es ist eine Sünde widerden Geschmack.
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„Nichts zu sehr!“ — Wie oft wird dem Einzelnenangeratlien, sich ein Ziel zu setzen, das er nicht erreichenkann und das über seine Kräfte geht, um so wenigstensDas zu erreichen, was seine Kräfte bei der aller-höchsten Anspannung leisten können! Ist diess aberwirklich so wünschenswerth? Bekommen nicht noth-wendig die besten Menschen, die nach dieser Lehreleben, und ihre besten Handlungen etwas Übertriebenesund Verzerrtes, eben weil zu viel Spannung in ihnenist? Und verbreitet sich nicht ein grauer Schimmer vonErfolglosigkeit dadurch über die Welt, dass manimmer kämpfende Athleten, ungeheure Gebärden undnirgends einen bekränzten und siegesgemuthen Siegersieht?
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Was uns frei steht. — Man kann wie ein Gärtnermit seinen Trieben schalten und, was Wenige wissen,die Keime des Zorns, des Mitleidens, des Nachgrübelns,der Eitelkeit so fruchtbar und nutzbringend ziehn wieein schönes Obst an Spalieren; man kann es thun mit