für diese und jene "Welt, namentlich mit dem Götter-Yorrecht, unbegreiflich zu sein. — Das treibt nun auchPhilosophie! Ich fürchte, sie merken eines Tages, dasssie sich vergriffen haben, — das, was sie wollen, istReligion!
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Aber wir glauben euch nicht! — Ihr möchteteuch gerne als Menschenkenner geben, aber wir werdeneuch nicht durchschlüpfen lassen! Sollen wir es nichtmerken, dass ihr euch erfahrner, tiefer, erregter, voll-ständiger darstellt, als ihr seid? So gut wir an jenemMaler es fühlen, wie schon in der Führung seines Pinselseine Anmaassung liegt: so gut wir es jenem Musikeranhören, dass er durch die Art, wie er sein Thema ein-führt, es als höher ausgeben möchte, als es ist. Plabtihr Geschichte in euch erlebt, Erschütterungen, Erd-beben, weite lange Traurigkeiten, blitzartige Beglück-ungen? Seid ihr närrisch gewesen mit grossen undkleinen Narren? Plabt ihr den Wahn und das Wehe derguten Menschen wirklich getragen? Und das Wehe unddie Art Glück der schlechtesten hinzu? Dann redet mirvon Moral, sonst nicht!
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Sclave und Idealist. — Der Epiktetische Menschwäre wahrlich nicht nach dem Geschmacke Derer, welchejetzt nach dem Ideale streben. Die stete Spannung seinesWesens, der nach Innen gewendete unermüdliche Blick,das ATrschlossene, Vorsichtige, Unmittheilsame seinesAuges, falls es sich einmal der Aussenwelt zukehrt; undgar das Schweigen oder Kurzreden: Alles Merkmaleder strengsten Tapferkeit, — was wäre das für unsre'