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4 : Abth. 1, Bd. 4 (1895) Morgenröthe
Entstehung
Seite
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machen? Sand! Kleiner, weicher, runder, unendlicherSand! Ist das euer Ideal, ihr Herolde der sympathischenAffectionen? Inzwischen bleibt selbst die Frage un-beantwortet, ob man dem Andern mehr nützt, indemman ihm unmittelbar fortwährend beispringt und hilft was doch nur sehr oberflächlich geschehen kann, woes nicht zu einem tyrannischen Übergreifen und Um-bilden wird oder indem man aus sich selber Etwasformt, was der Andre mit Genuss sieht, etwa einenschönen, ruhigen, in sich abgeschlossenen Garten, welcherhohe Mauern gegen die Stürme und den Staub derLandstrassen, aber auch eine gastfreundliche Pforte hat.

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Grundgedanke einer Cultur der Handeltrei-benden. Man sieht jetzt mehrfach die Cultur einerGesellschaft im Entstehen, für welche das Handel-treiben ebenso sehr die Seele ist, als der persönlicheWettkampf es für die älteren Griechen, und als Krieg,Sieg und Recht es für die Römer waren. Der Plandel-treibende versteht Alles zu taxiren, ohne es zu machen,und zwar zu taxiren nach dem Bedürfnisse der Con-sumenten, nicht nach seinem eigenen persönlichstenBedürfnisse;wer und wie Viele consumiren diess? istseine Frage der Fragen. Diesen Typus der Taxationwendet er nun instinctiv und immerwährend an: aufAlles, und so auch auf die Hervorbringungen der Künsteund Wissenschaften, der Denker, Gelehrten, Künstler,Staatsmänner, der Völker und Parteien, der ganzen Zeit-alter: er fragt bei Allem, was geschaffen wird, nachAngebot und Nachfrage, um für sich den Wertheiner Sache festzusetzen. Diess zum Charakter einer