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12 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 4 (1897) Schriften und Entwürfe 1881 - 1885 : Die Wiederkunft des Gleichen; Nachträge zur "Fröhlichen Wissenschaft"; Vorarbeiten und Nachträge zu "Also sprach Zarathustra"; Bruchstücke zu den Liedern Zarathustra's; Gedicht-Fragmente; Böse Weisheit: Aphorismen und Sprüche
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Dionysische Weisheit: die höchste Kraft, allesUnvollkommne, Leidende als nothwendig (ewigwiederholungswerth) zu fühlen, aus einem Über-drange der schöpferischen Kraft, welche immer wiederzerbrechen muss und die übermüthigsten schwerstenWege wählt (Princip der grösstmöglichsten Dummheit,Gott als Teufel, als Übermuth-Symbol).

(Vgl. oben S. 201, Nachträge z. Zarathustra, Nr. 20.)

Der bisherige Mensch, gleichsam ein Embryondes Menschen der Zukunft, alle gestaltenden Kräfte,die auf diese hinzielen, sind in ihm: und weil sie unge-heuer sind, so entsteht für das jetzige Individuum, jemehr es zukunftbestimmend ist, Leiden. Dies istdie tiefste Auffassung des Leidens: die gestaltendenKräfte stossen sich. Die AAreinzelung des Individuumsdarf nicht täuschen, in Wahrheit fliesst etwas fortunter den Individuen. Dass es sich einzeln fühlt, istder mächtigste Stachel im Processe selber nach fernstenZielen hin: sein Suchen für sein Glück ist das Mittel,welches die gestaltenden Kräfte anderseits zusammenhältund mässigt, dass sie sich selber zerstören.