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II. Die Ungleichheit der Schaffenden.
5. Die Künstler (als die kleinen Vollender), aberin allen Werthschätzungen abhängig.
6. Die Philosophen (als die Umfänglichsten, dieÜberblicker, Beschreiber im grossen, aber in allenWerthschätzungen abhängig), schon sehr viel miss-rathener.
7. Die Heerden-Bildner (Gesetzgeber), die Herr-schenden, ein sehr missrathener Typus (sich zum Werth-messer nehmend, kurze Perspective).
8. Die Werthe-Setzenden (Religionsstifter), äus-s er st es Missrathen und Fehlgreifen.
9. Ein fehlender Typus: der Mensch, welcher amstärksten befiehlt, führt, neue Werthe setzt, am umfäng-lichsten über die ganze Menschheit urtheilt und Mittelzu ihrer Gestaltung weiss, — unter Umständen sieopfernd für ein höheres Gebilde. Erst wenn es eineRegierung der Erde giebt, w r erden solche Wesen ent-stehen, wahrscheinlich lange im höchsten Maassemissrathend.
III. Die Ungleichheit der höheren Menschen.
10. Das Gefühl der Unvollkommenheit, höheroder schwächer, unterscheidet (Werth der „Sünden-gefühle“).
Das Gefühl nach Vollkommnen hin, als Bedürf-niss vorherrschend (Werth der Frommen, der Einsiedler,Klöster, Priester).
Die Kraft, etwas Vollkommnes irgend woringestalten zu können. (Werth der „schönen Seelen“,der Künstler, der Staatsmänner.)