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286.
Die sogenannten Liebenswürdigen wissen uns aufdie kleine Münze der Liebe herauszugeben.
287.
(Vgl. Bd. XI, Nachträge zur Morgenröthe, Apli. 522.)
Wir loben, was nach unserm Geschmack ist: dasheisst, wir loben, wenn wir loben, unsern Geschmack: —geht das nicht wider allen guten Geschmack?
287 a.
(Vgl. Fröhliche Wissenschaft, Aph. 190.)
Man lobt, wenn man lobt, immer sich selber: mantadelt, wenn man tadelt, immer den andern.
288.
Du sagst: „das gefällt mir“ und meinst, mich damitzu loben. Aber du gefällst mir nicht —!
289.
In allem Verkehr von Menschen dreht es sich nurum Schwangerschaft.
290.
Wer uns nicht fruchtbar macht, wird uns sichergleichgültig. Wen wir aber fruchtbar machen, den liebenwir deshalb noch lange nicht.
291.
Mit aller Kenntniss anderer Menschen kommt mannicht aus sich heraus, sondern immer mehr in sich hinein.