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244 -
Ausser unsrer Fähigkeit zu Urtheilen besitzen wirauch unsre Meinung von unsrer Fähigkeit, zu urtheilen.
245 -
(Vgl. Bd. XI, Nachträge zur Morgenröthe, Apli. 524.)
Du willst nach deinen Absichten bemessen sein undnicht nach deinen Wirkungen? Aber woher hast dudenn deine Absichten? Aus deinen Wirkungen!
246.
Nur der Unbeugsame darf von sich selber schweigen.
247.
(Vgl. oben S. 341, Lieder Zarathustra’s, Nr. 39.)
Wir fangen als Nachahmer an und enden damit,uns nachzuahmen, — das ist die letzte Kindheit.
248.
„Ich spreche frei; denn ich hätte auch so gehandelt— historische Bildung. Mir grässlich! Es heisst: „ichdulde mich selber, — folglich!“
249.
Misslingt etwas, so soll man seinem Mithelfer dieHülfe doppelt bezahlen.
250.
Unsere Mängel sind unsere besten Lehrer: abergegen die besten Lehrer ist man immer undankbar.