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8 4 .
Der Gläubige hat seinen natürlichen Widersachernicht im Freigeiste, sondern im religiösen Menschen.
84 a.
(Vgl. Zarathustra, Theil 3, von alten und neuen Tafeln, Absckn. 26.)
Der Gläubige hasst am besten nicht den freien Geist,sondern den neuen Geist, der einen neuen Glauben hat.
85 -
(Vgl. Jenseits, Aph. 153.)
Was aus Liebe gethan wird, das ist nicht moralisch,sondern religiös.
86 .
(Vgl. oben S. 162, Nachträge zur fröhlichen Wissenschaft, Aph. 69.)
Wer das Grosse nicht mehr in Gott findet, findet esüberhaupt nicht mehr, — er muss es leugnen oder schaffen.
87.
Wenn wir lieben, schaffen wir Menschen nach demEbenbilde unseres Gottes: und dann erst hassen wiruns er n Teufel von Grund aus.
88 .
Schaffen: das heisst etwas aus uns hinausstellen,
uns leerer, ärmer und liebender machen. Als Gott dieWelt geschaffen hatte, da war er selber nichts mehr alsein hohler Begriff — und Liebe zum Geschaffenen.