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(Vgl. oben S. 196 ff., Nr. 5 — 73.)
1. Ich bin jener prädestinirte Mensch, der dieWerthe für Jahrtausende bestimmt. Ein Verborgener, einüberall hin Gedrungener, ein Mensch ohne Freude, derjede Heimath, jedes Ausruhen von sich gestossen. Wasden grossen Stil macht: Herr werden über sein Glückwie sein Unglück.
Die Ansätze der Differenzirung. Alles „Glück“ nurals Cur oder Ausruhen erlaubt. Gegen die „Glücklichen“und „Guten“ und die Heerdenthiere.
2. Mein Geschenk ist erst zu empfangen, wenn dieEmpfänger da sind: dazu Rangordnung. Die grösstenEreignisse werden am spätesten begriffen. — Insofernmuss ich Gesetzgeber sein.
Überwindung der Eitelkeit: Ehrfurcht.
3. Die Zeit meines Auftretens: die gefährlichsteMitte, wo es hingehn kann zum „letzten Menschen“,aber auch —. Charakterisirt durch das grösste Ereig-niss: Gott ist todt.
Nur merken die Menschen noch nichts davon, dasssie mir wie ererbte Werthe gehören. Die allgemeineNachlässigkeit und Vergeudung.
Furchtbare Spannung: Zarathustra muss kommen,oder alles auf Erden ist verloren.
4. Grundansicht: „gut“ und „böse“ wird jetzt alsvom Auge des „Heerdenthiers“ betrachtet. Gleichheitder Menschen als Ziel. (Der eine Gott als Vorbereitungder Heerden-Moral!) Dagegen ich der Lehrer von derRangordnung.
5. Führer, Heerde und Isolirte. Die Versucher.
Die Selbst-Überwindung des Menschen. Gröss-ter aller Kämpfe und längste Züchtung. Als Mittel die„V ersucher“ herauf beschworen.