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12 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 4 (1897) Schriften und Entwürfe 1881 - 1885 : Die Wiederkunft des Gleichen; Nachträge zur "Fröhlichen Wissenschaft"; Vorarbeiten und Nachträge zu "Also sprach Zarathustra"; Bruchstücke zu den Liedern Zarathustra's; Gedicht-Fragmente; Böse Weisheit: Aphorismen und Sprüche
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(Vgl. oben S. 196 ff., Nr. 5 73.)

1. Ich bin jener prädestinirte Mensch, der dieWerthe für Jahrtausende bestimmt. Ein Verborgener, einüberall hin Gedrungener, ein Mensch ohne Freude, derjede Heimath, jedes Ausruhen von sich gestossen. Wasden grossen Stil macht: Herr werden über sein Glückwie sein Unglück.

Die Ansätze der Differenzirung. AllesGlück nurals Cur oder Ausruhen erlaubt. Gegen dieGlücklichenundGuten und die Heerdenthiere.

2. Mein Geschenk ist erst zu empfangen, wenn dieEmpfänger da sind: dazu Rangordnung. Die grösstenEreignisse werden am spätesten begriffen. Insofernmuss ich Gesetzgeber sein.

Überwindung der Eitelkeit: Ehrfurcht.

3. Die Zeit meines Auftretens: die gefährlichsteMitte, wo es hingehn kann zumletzten Menschen,aber auch. Charakterisirt durch das grösste Ereig-niss: Gott ist todt.

Nur merken die Menschen noch nichts davon, dasssie mir wie ererbte Werthe gehören. Die allgemeineNachlässigkeit und Vergeudung.

Furchtbare Spannung: Zarathustra muss kommen,oder alles auf Erden ist verloren.

4. Grundansicht:gut undböse wird jetzt alsvom Auge desHeerdenthiers betrachtet. Gleichheitder Menschen als Ziel. (Der eine Gott als Vorbereitungder Heerden-Moral!) Dagegen ich der Lehrer von derRangordnung.

5. Führer, Heerde und Isolirte. Die Versucher.

Die Selbst-Überwindung des Menschen. Gröss-ter aller Kämpfe und längste Züchtung. Als Mittel dieV ersucher herauf beschworen.