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„Was thatet ihr?“ — Sie sagen es. — „So ist esaus dem Geiste Zarathustra’s gethan.“
Agierter Act: Die letzte Rede mit Vorzeichen,Unterbrechungen, Tod Zarathustra’s.
(Vgl. Theil 2, von den Priestern.)
Zarathustra auf den Ruinen einer Kirche sitzend.
(Vgl. oben S. 205, Nr. 30; S. 249, Nr. 183; S. 258, Nr. 192.)
Die Liebe zu den Freunden möchte Zarathustrazwingen, seine grosse Wahrheit zurückzuhalten: auchnachdem er sie sich selber eingestanden hat. — Das istdas Problem des Herrschenden: er opfert die,welche er liebt, seinem Ideale.
„Du opferst deine Freunde: — sie sind tief genug,um dran zu Grunde zu gehn: und sie haben den Ge-danken nicht geschaffen (was mich noch hält!).“ — Dies alsletztes Gegen-Argument, welches sich Zarathustra ent-gegenstellt, — der stärkste Feind. Jetzt wird Zara-thustra reif.
Die letzte Rede.
Wie Cäsar unbeweglich.
„Das Alleinsein mit einem grossen Gedanken ist un-erträglich. Ich suche und rufe Menschen, denen ich dieseGedanken mittheilen darf, die nicht daran zu Grundegehen.“
(Vgl. Theil 4, die Begrüssung und vom höheren Menschen, Abschn. 6.)
Begriff des höheren Menschen: wer am Men-schen leidet und nicht nur an sich, wer nicht anderskann, als an sich auch nur „den Menschen“ schaffen.