(Vgl. Theil i, Vorrede, Abschn. i.)
Chor der Narren, dasheisst der Weisen, die frohsind, sich zeitweilig als un-wissend und thöricht zu fühlen.
Chor der Armen, dasheisst der Geringen, Über-flüssigen, deren Joch leicht ist,die sich als die Reichen fühlen.
Erfüllung der Vorrede desi. Theils: „Ich möchte ver-schenken und austheilen,bis die Weisen unter denMenschen wieder einmalihrer Thorheit, und dieArmenwieder einmal ihres Reich-thums froh geworden sind.“
Zarathustra ist selber der Weise geworden, der sichseiner Thorheit freut, und der Arme, der sich seinesReichthums freut. Scene: der Narr und der Arme. —Nicht ein Ideal des Weisen, sondern hundert Idealedes Thoren will ich aufstellen! — Gegen die bärbeissigeschauspielerische stoische Herrlichkeit des „Weisen“.
Zwei Könige führen den Esel.
Als der Zug nicht weiss, -wohin sich wenden,kommen die Gesandten aus der Peststadt. Entschei-dung. Schon im Walde Feuer auf dem Mantel. Sym-bolische Reinigung.
Der symbolische Scheiterhaufen (Vernichtung derGrossstadt).
Dritter Act: Am grossen Mittage.
(Vgl. unten S. 317 ff., Nr. 292.)
Zarathustra wohnt incognito dem Feste bei. Er ver-räth sich, als er sich zu geehrt findet, wird erkannt.
Die Verkündigungen der Zukunft: seine Schüler er-zählen ihre Thaten.
Die verschiedenen Gruppen kommen und bringenihre Geschenke.