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Jene alte pfiffige Frömmigkeit, welche sprach: „DemArmen geben, das ist Gott leihen: seid gute Bankhalter!“
278.
Das ist so der Hang der kleinen Seelen: sie möch-ten das Grosse zu sich herabschmeicheln, dass es mitihnen zu Tische sitze.
279.
(Vgl. Theil 1, von den Leiden- und Freuden schäften.)
Deine Tugend ward dir lieb: so heisse sie nunmehrauch nicht mehr Tugend, sondern deinen Geschmack:— so nämlich will es guter Geschmack!
280.
(Vgl. Götterdämmerang, Streifzüge eines Unzeitgemässen, Abschn. 7.)
Sie liegen auf dem Bauche vor kleinen, runden That-sachen, sie küssen Staub und Koth zu ihren Füssen, undfrohlocken noch: „hier ist endlich Wirklichkeit!“
281.
(Vgl. den „Schatten“.)
„Was macht Europa?“ — „Oh das ist ein krankeswunderliches Weibchen: das muss man rasen, schreienund Tisch und Teller zerbrechen lassen, sonst hat mannimmer vor ihm Ruhe: ein Weib, das an dem, was esliebt, leiden will.“