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um ihn drängten und schrie: „Fort! Fort! Fort!“ „Lasst michdavon“, schrie er, so schmerzlich und schrecklich, dassseinen Freunden das Herz erstarrte; und ehe nur eineHand sich ausstreckte, ihn zurückzuhalten, zog er seinGewand über den Kopf, lief in die schwarze Nachthinaus und war verschwunden.
Da nun standen seine Freunde eine lange Weilebetäubt und stumm, denn sie waren in diesen Bergenfremd, und niemand hätte um diese Stunde auch nurhundert Schritt weit einen Weg gefunden. Es giengnämlich gegen Mitternacht. So traten sie, als sie sichnicht zu helfen und zu rathen wussten, endlich wiederin die Höhle Zarathustra’s, ob sie ihnen gleich traurigund kalt dünkte, und ertrugen daselbst die Nacht, mit wenigSchlaf und vielen schlimmen Gedanken und Gespenstern.
Es geschah aber um die Stunde der ersten Früh-Dämmerung, dass jener Wanderer, welcher sich denSchatten Zarathustra’s nannte, seine Gefährten heimlichverliess und vor der Höhle nach dem Verlorenen aus-spähte. Und nicht lange darauf rief er in die Höhlehinein: „dort kommt Zarathustra!“ Da warfen sie alleden Schlaf und die schlimmen Gedanken von sich undsprangen auf, voller Hoffnung, dass es nun wieder Tagwerde. Als sie aber mit einander ausspäheten — undauch der Esel war mit ihnen hinausgegangen und spähetenach Zarathustra —, siehe, da gewahrten sie in derFerne ein seltsames Schauspiel. Zarathustra kam näm-lich des Wegs herauf, langsam, langsam: bisweilen stander still und blickte zurück: hinter ihm aber schritt einmächtiges gelbes Thier, gleich Zarathustra selber zögernd,langsamen Ganges und oft zurückblickend. Immer aber,wenn Zarathustra den Kopf nach ihm .umwandte, kames einige Schritte schneller vorwärts, dann aber zögerte