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„Viele Triebe kämpfen in mir um die Oberherr-schaft, darin bin ich ein Abbild alles Lebendigen undkann es mir erklären.“
Lösung: „du musst dich über die Moral erheben, duhast sie durchschaut, — deine ganze Trübsal war ihreFolge. Es giebt kein andres Mittel, wie der Mensch sichselber überwindet“.
Das Lied des Fliegenden.
7. Die Einsamkeit des Kranken, Müdewerden-den, Stillwerdenden. Geheiligt durch Leiden. Trostlied.Der Wille zum Leiden und zur Vertiefung des Leidens.
Diese ganze Noth, im Widerwillen gegen dasLeiden, kam aus dem Gefühl, dass die Kraft nochnicht zureichte, — ein Instinct der Schwäche, der zu-nächst am Flandeln hinderte (selbst das Aussprechendes Gedankens hinderte!). —- Der Wille zum Leidenist sofort da, wenn die Macht gross genug ist.
„Die stillste Stunde“ war eine Versucherin.
Jedes Mal der überwindende Gedanke amSchluss.
Seine schliessliche Beruhigung: es lässt sich dieWirkung nicht voraussehn! Der grösste Gedankewirkt am langsamsten und spätesten!
Seine nächste Wirkung ist ein Ersatz für den Un-sterblichkeitsglauben: er mehrt den guten Willen zumLeben?
Vielleicht ist er nicht wahr: — mögen andre mitihm ringen!
Grösster Schlussmoment: „Ich will!“ Hymnusdes Genesenden und Siegreichen.- Der lachende Löweund der Taubenschwarm. (Ein Versuch, — mehrnicht! Er selber und sein Gedanke.)
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