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12 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 4 (1897) Schriften und Entwürfe 1881 - 1885 : Die Wiederkunft des Gleichen; Nachträge zur "Fröhlichen Wissenschaft"; Vorarbeiten und Nachträge zu "Also sprach Zarathustra"; Bruchstücke zu den Liedern Zarathustra's; Gedicht-Fragmente; Böse Weisheit: Aphorismen und Sprüche
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„Viele Triebe kämpfen in mir um die Oberherr-schaft, darin bin ich ein Abbild alles Lebendigen undkann es mir erklären.“

Lösung: „du musst dich über die Moral erheben, duhast sie durchschaut, — deine ganze Trübsal war ihreFolge. Es giebt kein andres Mittel, wie der Mensch sichselber überwindet“.

Das Lied des Fliegenden.

7. Die Einsamkeit des Kranken, Müdewerden-den, Stillwerdenden. Geheiligt durch Leiden. Trostlied.Der Wille zum Leiden und zur Vertiefung des Leidens.

Diese ganze Noth, im Widerwillen gegen dasLeiden, kam aus dem Gefühl, dass die Kraft nochnicht zureichte, — ein Instinct der Schwäche, der zu-nächst am Flandeln hinderte (selbst das Aussprechendes Gedankens hinderte!). —- Der Wille zum Leidenist sofort da, wenn die Macht gross genug ist.

„Die stillste Stunde“ war eine Versucherin.

Jedes Mal der überwindende Gedanke amSchluss.

Seine schliessliche Beruhigung: es lässt sich dieWirkung nicht voraussehn! Der grösste Gedankewirkt am langsamsten und spätesten!

Seine nächste Wirkung ist ein Ersatz für den Un-sterblichkeitsglauben: er mehrt den guten Willen zumLeben?

Vielleicht ist er nicht wahr: — mögen andre mitihm ringen!

Grösster Schlussmoment: „Ich will!“ Hymnusdes Genesenden und Siegreichen.- Der lachende Löweund der Taubenschwarm. (Ein Versuch, — mehrnicht! Er selber und sein Gedanke.)

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