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68 .
In der Tugend keine Sprünge! Aber für jeden einanderer Weg! Doch nicht zum Höchsten jeder! Wohlaber kann jeder eine Brücke und Lehrer sein für dieandern!
69.
Die Institutionen als Nachwirkungen grosser Ein-zelner und als Mittel, den grossen Einzelnen einzusenkenund einzuwurzeln, — bis endlich Früchte entstehn.
Alles, was sonst Moral ist, ist hier Liebe geworden.
70.
(Vgl. oben "Wiederkunft des Gleichen, Aph. 124, 163 ff.)
Die Auflösung der Moral führt in der praktischenConsequenz zum atomistischen Individuum und dann nochzur Zertheilung des Individuums in „Mehrheiten“, — ab-soluter Fluss. Deshalb ist jetzt mehr als je ein Zielnöthig und Liebe, eine neue Liebe.
7i-
Die grösste Masse Kraft des Einzelnen ist so ver-schwendet, wie die der Sonne. Oder?
72.
(Vgl. Götzendämmerung, die vier grossen Irrthümer, Abschn. 8.)
Beschränktheit des moralischen Gesichtspunkts: —jedes Individuum wirkt am ganzen kosmischen Wesenmit, — ob wir es wissen oder nicht, — ob wir es wollenoder nicht!