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(Vgl. Genealogie der Moral, 2. Abhdlg., Abschn. 2.)
So lange noch gehandelt werden soll, also befohlenwird, ist noch nicht die Synthesis (die Aufhebung desmoralischen Menschen) da. Nicht anders könnenTreiben der befehlenden Vernunft über den Zweck:hinaus: sich selber geniessen im Thun.
Der Wille selber ist zu überwinden, — allesGefühl der Freiheit nicht aus dem Gegensatz des Zwangesmehr schöpfen! Natur werden!
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Forderung: das neue Gesetz muss erfüllbar sein(die Erfüllbarkeit grösser als vorher, dem Indi-viduum die Deutung zugänglicher), und aus der Erfüllungmuss die Überwindung und das höhere Gesetz wachsen.Zarathustra giebt die Stellung zum Gesetz, indem er das„Gesetz der Gesetze“, die Moral, auf hebt.
Gesetze als Rückgrat. An ihnen arbeiten und schaffen,indem man sie vollzieht. Bisheriger Sclavensinn vor demGesetze!
67.
(Vgl. Bd. XI, S. 407, Nachträge z. Morgenrötke, Apk. 600.)
Die Rechte, die ich mir erobert habe, werde ich demandern nicht geben: sondern er soll sie sich rauben,gleich mir, — und mag sie nehmen und mir abzwingen!Insofern muss ein Gesetz da sein, welches von mir aus-geht, als ob es alle zu meinem Ebenbilde machen wolle:damit der Einzelne sich im Widerspruch mit ihm entdeckeund stärke.