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Wenn unser Glück uns nicht verleumden soll, müssenwir sichtbare Gebrechen an uns tragen.
86 .
(Vgl. Bd. XI, Nachträge z. Morgenröthe, Aph. 621.)
Letzte Klugheit. — Er fürchtet den Neid derGötter und der Guten: er versteht sich darauf, sein Ver-dienst durch seine Thorheiten in Frage zu stellen unddergestalt wieder gut zu machen.
87.
(Vgl. Fröhliche Wissenschaft: Scherz, List und Rache, Nr. 24.)
„Das sind lauter neue Lehren und lauter neue Medi-cinen, — sagt ihr mir; das will uns nicht schmecken!“Nun, macht es nur so, wie es alle klugen Kranken machen,— trinkt den Trank in einem langen Zuge hinunter, unddann schnell noch etwas Süsses und Würziges hinter-drein, das euch den Gaumen wieder rein spüle und euerGedächtniss betrüge! Die „Wirkung“ wird trotzdem nichtausbleiben, — dessen seid versichert! Denn ihr habt nun-mehr „den Teufel im Leibe“, wie alle alten Medicinmännereuch sagen werden.
88 .
(Vgl. Scherz, List und Rache, Nr. 41.)
Ich will nur eine Gleichheit: die, welche die äussersteGefahr und der Pulverdampf um uns giebt. Da habenwir alle einen Rang! Da können wir alle miteinanderlustig sein!
89:
(Vgl. Scherz, List und Rache, Nr. 29.)
Egoismus! Wenn wir uns nicht zu allererst undfortwährend um uns selber drehten, wir hielten es nichtaus, irgend einer Sonne nachzulaufen!