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ein paar. Grade Erkältung der Triebe mehr, — unddas Leben steht still! Es ist an eine hohe Temperaturund an eine Siedehitze der Unvernunft gebunden.
18.
(Vgl. Bd. XI, Nachträge z. Morgenröthe, Aph. 337; Götzendämmerang,Streifzüge eines Unzeitgemässen, Nr. 36.)
Die Erlaubniss, Kinder zu zeugen, sollte als eineAuszeichnung verliehen werden und auf jedem Wegedem so üblichen geschlechtlichen Verkehre der Charaktereines Mittels der Fortpflanzung genommen werden: sonstwerden immer mehr die niedrig gesinnten Menschendie Oberhand bekommen, — denn die höhern Geistersind nicht zu eifrig in erotischen Dingen. Wohl sind diesdie Tapferen und Kriegerischen, — und ihnen verdankt manim ganzen die bessere Art von Menschen, die noch be-stehen. Kommt aber der Handelsgeist zur Übermachtüber den kriegerischen, so —
Gegen Verbrecher sei man wie gegen Kranke: auchdarin, dass man es verabscheut, sie sich fortpflanzenzu machen. Dies ist die erste allgemeine Verbesserungder Sitten, welche ich wünsche: der Kranke und derVerbrecher sollen nicht als fortpflanzbar anerkannt werden.
19.
(Vgl. Morgenröthe, Vorrede, Abschn. 4, Aph. 453; Genealogie der Moral,3. Abhdlg., Cap. 27.)
„Und was wird nach dem Ende der Moral?“ Oh ihrNeugierigen! Wozu schon jetzt so fragen! Aber laufenwir einmal schnell darüber hin — schnell! — sonst wür-den wir fallen, — denn hier ist alles Eis und Glätte. —Alle und jede Handlungsweise, welche die Moral for-dert, wurde von ihr auf Grund mangelhafter Kenntniss