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(Vgl. Bd. XI, Nachträge zur Morgenröthe, Aph. 160.)
Viele unsrer Triebe finden ihre Auslösung in einermechanischen starken Thätigkeit, die zweckmässig ge-wählt sein kann: ohne dies giebt es verderbliche undschädliche Auslösungen. Hass Zorn Geschlechtstrieb u. s. w.könnten an die Maschine gestellt werden und nützlicharbeiten lernen, zum Beispiel Holz hacken oder Briefetragen oder den Pflug führen. Man muss seine Triebeausarbeiten. Das Leben des Gelehrten erfordert namentlichso etwas. Einige Stunden des Tages sollen nothwendigdem Nachdenken entzogen werden. Aller Missmuthist auszulösen: Handarbeit in der Nähe! Oder der LaufSprung Ritt. Man könnte als Denker sehr gut nochPferde zureiten, oder commandiren.
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Vor allem Wohl- und Wehethun steht die Frage:wer ist das andre, wer ist der andre? Kurz, die Er-kenntniss der Welt! Wozu wohlthun und wehethun —muss erst entschieden sein! Bisher geschah alles Wohl-und Wehethun im Irrthum, als ob man wisse, was?und wozu? Die Schätzung des Wohlwollens ist erstnoch zu beweisen, namentlich der Grad..
Wie werthvoll ist es, dass der Mensch so vielFreude beim Anblick oder Empfinden von Schmerzerlernt hat! Auch durch den Umfang der Schadenfreudehat sich der Mensch hoch erhoben! (Freude auch ameignen Schmerz — Motiv in vielen Moralen und Religionen.)