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stofF zu 11 Theilen Wasserstoff! Dies g : 11 ist vollendsunmöglich genau zu machen, es ist immer ein Fehler beider Verwirklichung, folglich eine gewisse Spannweite,innerhalb deren das Experiment gelingt. Aber ebenfallsinnerhalb derselben ist die ewige Veränderung, der ewigeFluss aller Dinge, in keinem Augenblick ist Sauerstoffgenau dasselbe wie im vorigen, sondern etwas Neues:wenn auch diese Neuheit zu fein für alle Messungen ist, jadie ganze Entwicklung aller der Neuheiten während derDauer des Menschengeschlechts vielleicht noch nicht grossgenug ist, um die Formel zu widerlegen. — Es giebt sowenig Formen wie Qualitäten.
30 .
„Ähnliche“ Qualitäten, sollten wir sagen, statt „gleich“,— auch in der Chemie. Und „ähnlich“ für uns. Eskommt nichts zweimal vor, das Sauerstoff-Atom ist ohneseines Gleichen, in Wahrheit; für uns genügt die An-nahme, dass es unzählige gleiche giebt.
3i-
(Vgl. Jenseits von Gut und Böse, Aph. 16.)
Das Ich —■ nicht zu verwechseln mit dem organischenEinheitsgefühle.
32.
(Vgl. Fröhliche Wissenschaft, Aph. 11 u. 354.) ,
Die letzten Organismen, deren Bildung wir sehen(Völker, Staaten, Gesellschaften), müssen zur Belehrungüber die ersten Organismen benutzt werden. Das Ich-bewusstsein ist das Letzte, was hinzukommt, wenn einOrganismus fertig fungirt, fast etwas Überflüssiges: dasBewusstsein der Einheit, jedenfalls etwas höchst Unvoll-